Religion und Medien

oder: Religion in einer medialisierten Öffentlichkeit

Religion im Kino

Posted on | September 9, 2012 | No Comments

Eigenartig, diese Friktionen: Religion ist Prügelknabe der einen und Attraktion der anderen, und zwar nicht nur für so genannte Fundamentalisten. Durchaus nicht. In diesem Jahr kamen die cineastischen Neuigkeiten kaum ohne Religion aus.

Cannes zum Besipiel! Dazu hatte→ C. Martig, Religion präsent in Cannes (medien tipp, 29.05.2012) das Nötige zusammengefasst.

Und jetzt Venedig! „Thematisch fand man sich am Lido 2012 häufig auf einer Art Tempel-, Moscheen-, Synagogen- und Kirchentag: Mira Nair und Brillante Mendoza führten muslimische Hochzeiten und Begräbnisse vor, Kim Ki-Duk mischte Buddhistisches mit Christlichem, Ulrich Seidl konfrontierte Islam und Katholizismus, Mario Bellocchio nahm klerikale Positionen zur Sterbehilfe aufs Korn, Rama Burshtein gab jüdisch Orthodoxes zum Besten, bei Daniele Ciprì wurde ein Auto gesegnet, und Paul Thomas Anderson kratzte am Lack von Scientology. Was war da los? Wer hat das Filmfest getauft, geweiht, beschnitten?“, fragt → D. Dath, Filmfestspiele Venedig . Wer‘s sieht, wird gläubig (FAZ, 09.09.2012).

(Weiterlesen bei → T. Kniebe, Filmfest Venedig 2012. Reif für die Sühne [SZ, 09.09.2012] u.a.)

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